Bevor wir Ihnen unsere Tiere vorstellen, möchten wir auf dieser Seite einige Tipps zur Tierhaltung geben.


 

Wir vertreten folgende Grundsätze:


 

 

  • Wir geben unsere Tiere nie gleich mit, sondern bringen das Tier zu Ihnen.
  • Unsere Tiere werden nur mit einem Abgabevertrag abgegeben.
  • Wir geben unsere Tier NIE als Geschenk ab.
  • Wir sind auch kein Versandhandel. Der neue Besitzer muss sich schon persönlich seinen neuen Mitbewohner bei uns anschauen.

 

   

Wir versuchen diese Seite stets aktuell zu halten. Aber nicht alle Tiere, die zur Vermittlung frei sind, können hier vorgestellt werden. 

 

Sollten Sie ein Tier suchen, lohnt es sich auf jeden Fall bei uns anzufragen. 

 

Haben wir nicht das passende Tier für Sie? Dann besuchen Sie die Tierheime in der Umgebung. Auch dort warten viele Tiere auf Sie.

 

Checkliste Tierhaltung:

Für alle, die einem der vorgestellten Tiere ein neues Zuhause geben möchten: Sind Sie sich ganz sicher, und haben Sie sich das genau überlegt? Die Entscheidung für ein Tier darf nie aus dem Bauch heraus gefällt werden. Sie übernehmen die Verantwortung für das Wohlergehen eines Lebewesens, das von Ihnen voll und ganz abhängig ist. Sind Sie sich bewusst, was das bedeutet? Sind Sie sich bewusst, dass sie zum Lebensmittelpunkt Ihres Tieres werden, und dass Sie ihm viel Zeit und Zuwendung schulden? Ist Ihnen klar, wie viel Arbeit ein Tier macht?

Das einzige Tier, das garantiert völlig pflegeleicht ist und niemals für Unordnung sorgt, ist ein Stofftier. Ein lebendes Wesen wird immer auch mal etwas kaputt oder schmutzig machen. Sind Sie bereit, ein Häufchen auf dem Teppich oder Erbrochenes mit gelassener Ruhe zu entfernen, über zerbissene Schuhe oder zerkratzte Tapeten hinweg zusehen. oder die Haare auf dem Sofa zu ertragen? Ein Tier bleibt immer ein Tier und kann sich nicht nicht entgegen seiner Natur an Ihre Vorstellungen anpassen.

Sie müssen sich an die Eigenarten Ihres Tieres anpassen, nicht umgekehrt. Wenn Sie dazu nicht bereit sind, verzichten Sie bitte auf ein Tier. Und um böse Überraschungen zu vermeiden, erkundigen Sie sich bitte VOR der Anschaffung eines Tieres, was auf Sie zukommen wird. Bücher mit den wichtigsten Informationen über Hunde, Katzen und Kleintiere kosten z.B. nicht mal 10 €, ein winziger Bruchteil dessen, was ohnehin an Kosten auf Sie zukommen wird, wenn Sie sich für ein Tier entscheiden.


Haben Sie schon einmal durchgerechnet, was es im Monat an Futter benötigt, oder an Zubehör wie Leine, Körbchen, Katzenstreu? Wissen Sie, was ein Tierarztbesuch kostet? Wissen Sie auch, dass sie Ihrem Tier trotzdem einen regelmäßigen Tierarztbesuch, zur Vorbeugung (z.B. Impfungen) und erst recht natürlich bei Krankheit, schuldig sind? Ist Ihnen bewusst, wie alt ein Tier werden kann?

Ist Ihnen bewusst, dass ein Hund über 15 und eine Katze über 20 Jahre alt werden kann, und dass das Tier während der letzten Lebensjahre ganz besonders viel Zuneigung und unter Umständen auch teure Tierarztbesuche benötigt? Wenn Sie nicht bereit sind, ein Tier mit allen Konsequenzen bis zur letzten Minute seines Lebens zu begleiten, dann seien Sie bitte so fair und verzichten darauf, zum Lebensmittelpunkt eines hilflosen Tiers zu werden. Was geschieht mit dem Tier, wenn Sie verreisen möchten? 

Was geschieht mit dem Tier bei einem Wohnungswechsel?

Es gibt wohl kaum eine armseligere Begründung, um ein Tier, das Sie über alles liebt und Ihnen vertraut, wegzugeben, als die Worte: "Wir ziehen um, und in der neuen Wohnung sind Haustiere nicht erwünscht." Würden Sie auch Ihre Kinder in ein Heim geben, weil in der neuen Wohnung keine Kinder erwünscht sind? Wenn Ihnen nun der Satz auf der Zunge liegt, dass das doch wohl etwas völlig anderes wäre, dann seien Sie bitte so fair, und verzichten Sie auf ein eigenes Haustier. 
Wenn Sie alle diese Fragen aber bedenkenlos abhaken können, steht dem Einzug des neuen vierbeinigen Mitbewohners nichts mehr im Wege! 


Berufstätig– Na und?

 

Sie sind berufstätig und glauben, dass Sie deshalb auf ein eigenes Tier verzichten sollten? Dann lesen Sie, wie Sie auch als Berufstätiger Tieren ein Zuhause geben können. Das Zauberwort heißt „Doppelpack“!

 

Absolut ideal für Berufstätige sind zum Beispiel zwei (oder drei) Katzen. Die vertreiben sich tagsüber die Zeit mit gemeinsamem Spielen, Dösen oder Schlafen,und wenn abends dann Herrchen oder Frauchen nach Hause kommt, ist die Freude groß – auf beiden Seiten!

 

Auch bei uns werden manchmal Katzen im Doppelpack vorgestellt, die zusammen aufgewachsen sind, und die sehr aneinander hängen. Gerade wenn sie berufstätig sind, wären solche Tiere, die gemeinsam ein neues Zuhause suchen, ideal. Aber selbst wenn wir gerade kein derartiges Pärchen zu vermitteln haben, so werden wir gerne versuchen, Ihnen zwei Katzen zu nennen, die sich gut miteinander vertragen und sich bereits miteinander angefreundet haben.

 

Und was ist mit Hunden?

 

Generell ist es für Hunde natürlich besser, wenn Sie nicht den ganzen Tag außer Haus sind. Es gibt aber auch hier die Möglichkeit, wenn Sie z.B. einen großen Garten haben, in dem die Hunde aus- und eingehen können, sich am besten zwei alte Hunde ins Haus zu holen, die gemeinsam aufgewachsen sind und sehr aneinander hängen. Die beiden können sich dann die Zeit, bis sie nachmittags nach Hause kommen, gemeinsam vertreiben. Ein ausgiebiges Spielen und Gassigehen nach Feierabend ist dann natürlich ein Muss, und ihre Freizeit gehört dann den Hunden. Generell sind Hunde für ganztags Berufstätige aber weniger geeignete Haustiere, ein Katzenpärchen wäre besser.

 

Sie haben bereits ein Tier? 

 

Dann überlegen sie doch, ob sie Ihrem Tier und sich selbst die Freude machen und einem weiteren Tier ein Zuhause geben.

 

Was spricht eigentlich dagegen, mehrere Tiere bei sich aufzunehmen? Das fragen sich viele Tierbesitzer, die für ihren Hund oder ihre Katze einen Spielgefährten suchen.

 

Hund und Hund, Katze und Katze oder gar Hund und Katze?

 

Wenn sie bereits Hundehalter sind, wissen sie selbst, wie Ihr Tier auf andere Hunde oder Katzen reagiert. Was aber, wenn sie eine Katze haben und sich nun fragen, ob Sie eine zweite Katze als Spielgefährten dazu nehmen sollen? Oder gar Hund und Katze zusammenbringen wollen? Geht das überhaupt? Ja sicher! Die oft gehörte Ansicht, Hund und Katze würden sich nie aneinander gewöhnen, ist genauso falsch wie der Ratschlag, sie müssten sich dann aber unbedingt eine Babykatze oder einen Welpen dazu holen, weil erwachsene Tiere sich nicht mehr aneinander gewöhnen könnten. Humbug! Bei den von uns vorgestellten Tieren steht meist deutlich im Text dabei, ob sie sich mit Artgenossen oder anderen Tieren vertragen. 

 

Unzertrennliche Tierfreundschaften sind nicht selten

 

Bei uns werden manchmal Tiere vorgestellt, die sehr aneinander hängen. Wir bekommen dann jedes Mal auch Anfragen von Leuten, die nur eins der Tiere nehmen wollen, und für die es akzeptabel ist, diese beiden Geschöpfe auseinander zu reißen. Was denken sich diese Menschen? Gerade in der für die Tiere manchmal furchterregenden Tierheim-Situation ist es für die Tiere ein großer Halt, wenn ihr vertrauter Freund, mit dem sie Freud und Leid teilen, bei ihnen bleiben darf. Doch leider sind Interessenten oft nicht bereit, zwei Tiere bei sich aufzunehmen. Wie sehr das allein zurückbleibende Tier im Tierheim leidet, sehen diese Leute, die nur eines der beiden nehmen möchten, nicht. Zurück bleibt dann ein völlig verzweifeltes Tier, das nun alles verloren hat: Das vertraute Zuhause und den geliebten Gefährten. Es wird meist scheu und verängstigt, und seine Vermittlungschancen verschlechtern sich dadurch enorm. Denn Tiere, die nicht freudig auf Besucher zulaufen, müssen oft sehr lange im Tierheim auf einen Tierfreund warten, der sich auch für die Zurückhaltenden im Hintergrund interessiert.

 

Dass sich erwachsene Meerschweinchen und Kaninchen nicht mit fremden Artgenossen vertragen, kann nicht allgemein behauptet werden. Am besten ist, Sie lassen sich ausführlich von uns beraten. Einzelgänger, die kein anderes Tier akzeptieren, gibt es eher selten. Die meisten Tiere fühlen sich instinktiv zu ihren Artgenossen hingezogen.

 

Und wenn Sie definitiv kein eigenes Tier halten können? 

 

Zum Beispiel weil der Vermieter es nicht erlaubt, oder weil Sie noch zu jung und Ihre Eltern dagegen sind? Oder weil Sie schon betagter sind, und Sie die alleinige Verantwortung für ein Tier nicht mehr übernehmen möchten? Dann werden Sie doch einfach Pate eines Tierheim-Tieres, Gassi-Geher oder Katzen-Streichler.

 

Manche Tiere müssen im Tierheim leider länger auf ein neues Zuhause warten, z.B. weil sie einfach schon sehr alt sind, und die Interessenten nur nach Welpen und Baby-Katzen fragen. Diese Tiere leiden im Tierheim natürlich ganz besonders. Sie müssen erleben, wie alle anderen Tiere um sie herum ein neues Zuhause finden, nur sie will keiner haben.

 

Wir bieten für besonders schwer vermittelbare Tiere Patenschaften an. Eine Tierpatenschaft bedeutet, dass Sie monatlich einen kleinen Betrag spenden, um sich an den Futter- oder Tierarztkosten für genau dieses Tier zu beteiligen. Sie können Ihr "Patentier" zu unseren Öffnungszeiten immer besuchen.

 

Auch Gassi-Geher sind bei uns herzlich willkommen, denn die Hunde im Tierheim lieben Spaziergänge ebenfalls. Was liegt also näher, als den Spaziergang nicht allein sondern in Begleitung eines Tierheim-Hundes zu unternehmen? So ist beiden Seiten geholfen, und der Spaziergang wird für Hund und Gassi-Geher zum großen Spaß.

 

Auch Katzen-Streicheln ist bei uns erwünscht. Denn viele Tierheim-Katzen sind völlig ausgehungert nach Streicheleinheiten. Warum also nicht eine Weile im Katzenhaus verbringen und sich von den Fellknäueln umschnurren und umgarnen lassen? Danach sind Mensch und Tier rundum zufrieden.

 

 

 

 

 

 

284942