Teilnahme an der Podiumsveranstaltung zum Thema 

„Damit weniger Tiere leiden – die flächendeckende Kastrationspflicht für Katzen in RheinlandPfalz“


Dazu lud der Landesverband Rheinland‐Pfalz des Deutschen Tierschutzbundes am Donnerstag, den 8. März 2018 nach Mainz ein.


Begrüßung und Eröffnung: 

Andreas Lindig, 1. Vorsitzender des Deutschen Tierschutzbundes, Landesverband Rheinland‐Pfalz


Grußwort: 

Umweltministerin Rheinland‐Pfalz Ulrike Höfken


Auf dem Podium:  

Vertreter der Städte und Gemeinden Rheinland‐Pfalz, die bereits eine Satzung zur Katzen‐ Kastration erlassen haben.


Frau Dr. vet. Monika Hildebrand, Tierärztin und 1. Vorsitzende des Tierschutzvereins Andernach, Mitglied des Tierschutzbeirates  


Herr Christian Schönwetter LL.M. (Well), Ass.Jur. Vereinsberatung Recht, Abteilungsleitung Deutscher Tierschutzbund e.V., Akademie für Tierschutz


„Dank der unermüdlichen Arbeit der Tierschutzvereine sind herrenlose und verwilderte Katzen in Rheinland-Pfalz kein flächendeckendes Problem. Trotzdem beschäftigt uns dieses Thema seit Jahren. Darum haben wir im Jahr 2015 für alle rheinland-pfälzischen Kommunen die Möglichkeit geschaffen, mittels einer kommunalen Katzenschutzverordnung in bestimmten Gebieten insbesondere die Kennzeichnung und Registrierung freilaufender gehaltener Katzen anzuordnen. Dazu gehört auch eine Beschränkung des Freilaufs fortpflanzungsfähiger Katzen.


Ich begrüße den Erlass kommunaler Katzenschutzverordnungen ausdrücklich und ermutige die Städte und Gemeinden, diesen Schritt zu gehen!“, sagte Umweltministerin Ulrike Höfken bei einer Podiumsdiskussion des Landesverbandes Rheinland-Pfalz des Deutschen Tierschutzbundes zum Thema „Damit weniger Tiere leiden – die flächendeckende Kastrationspflicht für Katzen in Rheinland‐Pfalz“.


Unser Vorsitzender, Klaus Hoffmann, regte in diesem Zusammenhang an, dass das Umweltministerium seine Empfehlung und Ermutigung zum Erlass kommunaler Katzenschutzverordnungen in schriftlicher Form allen Städten und Gemeinden in Rheinland-Pfalz zukommen lässt.


Bisher haben sich in Rheinland-Pfalz drei Kommunen – die Verbandsgemeinden Brohltal und Maifeld sowie die Stadt Worms – zu diesem Schritt entschlossen.


„Die Vorteile einer solchen Katzenschutzverordnung liegen auf der Hand: Sind die gehaltenen Katzen gekennzeichnet und registriert, kann der freie Auslauf fortpflanzungsfähiger Katzen beschränkt und dies auch wirksam umgesetzt und kontrolliert werden. Diese drohende Beschränkung des freien Auslaufs wird dazu führen, dass eine Vielzahl von Tierhaltern ihre Tiere kastrieren lassen“, sagte Höfken.


Oft sei es nur mangelndes Problembewusstseins der Halterinnen und Halter, von einer Kastration abzusehen – dies betrifft vor allem Kater.


Darüber hinaus bietet die Kennzeichnung und Registrierung den Vorteil, dass die Tiere im Falle des Entlaufens schneller wieder zu ihrem Halter zurückgebracht werden können. „Das ist gut für Tier und Halter und entlastet vor allem die Tierheime, deren Kapazitätsgrenzen zunehmend überschritten werden. Die Kommunen selbst wiederum sparen Kosten, die ihnen durch aufgefundene Tiere entstehen“, sagte die Ministerin.


Die Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht kann zudem dazu beitragen, dass weniger Katzen ausgesetzt werden, weil die Halter schneller ermittelt werden können. „Darum sage ich ganz ausdrücklich: Ich freue mich über jede weitere Kommune, die diesen Schritt geht, der ihnen bereits seit 2015 offensteht.“, so Ministerin Höfken.


Unabhängig von der Möglichkeit, eine Katzenschutzverordnung zu erlassen, unterstützt das Land die Arbeit der Tierheime im Land finanziell: „In den vergangenen zehn Jahren haben wir mehr als eine halbe Million Euro an rund 60 Tierschutzvereine für Katzenkastrationen gezahlt. Sie leisten eine hervorragende Arbeit im Sinne des Tierschutzes und dafür bedanke ich mich“, sagte Umweltministerin Höfken.


Im Tierschutz tätige gemeinnützige Vereine erhalten eine Förderung von maximal 30 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten, höchstens jedoch 2.560 Euro im Jahr.

 


11. Lichterfest und Tag der offenen Tür


Am 15. und 16. Juli 2017 war es wieder so weit. Lichterfest und Tag der offenen Tür im Haßlocher Tierheim standen auf dem Wochenendprogramm vieler Tierfreunde.

Alles in allem war unsere Veranstaltung wieder eine "runde Sache", die das Ziel hatte, unseren Gästen ein paar sorglose Stunden bei netter Livemusik und gutem Essen und Getränken zu bieten. Und das alles im gemütlichen Ambiente unseres Tierheimes im Füllerweg.

Auch Informationen, Tipps und der angeregte Austausch mit Tierbesitzern und solchen, die es vielleicht bald werden wollen, kamen nicht zu kurz. 

Wir bedanken uns im Namen aller Tiere bei unseren Gästen, Petrus (für das gute Wetter) und natürlich allen ehrenamtlichen Helfern, ohne deren Hilfe und Mitarbeit der Erfolg dieser Veranstaltung nicht möglich gewesen wäre. 

Und wie immer kommt der Erlös der beiden Tage zu 100 % den Tieren zugute.


Hier einige Impressionen:

 

Angeregte Gespräche unter den Gästen und zufriedene Hunde im Gras - Genau so haben wir uns das gewünscht.


Gute Stimmung bis in den späten Abend hinein und ein Tänzchen auf dem Rasen ... Klasse!


Unseren Gästen schmeckt's. Wir freuen uns.


Auch unsere hündischen Gäste hatten richtig viel Spaß.



Gemütlichkeit ist Trumpf. Das ist der Beweis.


Unsere Schafe und Ziegen in ihrem neuem "Sommerhaarschnitt" beobachten interessiert das Geschehen.




25 Jahre Tierschutzverein Haßloch

Jubiläumsfeier am 22. April 2017 im Kulturviereck, Haßloch

Jubilare und Ehrengäste

 

Mit Stolz und Freude feierten wir im April das 25-jährige Bestehen unseres Tierschutzvereines. Klaus Hoffmann, Gründer und seither ununterbrochen Vorsitzender, ehrte die anwesenden Mitglieder für ihre 25-jährige Treue und Verbundenheit mit unserem Verein. Die Ehrung von Klaus Hoffmann nahm sein Stellvertreter, Michael Fützenreiter, vor.

Landrat Hans-Ulrich Ihlenfeld, Bürgermeister Lothar Lorch (Haßloch), Bürgermeister Peter Christ (Böhl-Iggelheim) und Armin Radunz (stellv. Vorsitzender des Landesverbandes Rheinland-Pfalz des Deutschen Tierschutzbundes) haben mit Ihrer Anwesenheit und Ansprache an die Teilnehmer unsere Arbeit wertgeschätzt und damit unserer Veranstaltung einen besonders würdigen Rahmen verliehen.

 

Geehrt wurden (in alphabetischer Reihenfolge):

Frank Hoffmann
Klaus Hoffmann

Werner Jesberger

Rosemarie Lang

Ursula Litzel

Theo Reeb

Anita Reichenbach

Uwe Reichenbach

Doris Schön

Eva Schuster

Manfred Schuster

Bernd Weiß

Erika Weiß

 

An dieser Stelle sagen wir auch ein ganz herzliches Dankeschön an alle fleißigen Helfer, die für das leibliche Wohl und die ansprechende Dekoration gesorgt haben. Dieser Beitrag hat unserem Fest ein besonders schönes Ambiente gegeben.

 


 

 

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